5 Dinge, die jeder Autor wissen sollte

Ich habe mein erstes Buch im Oktober 2016 veröffentlicht, also kann ich mittlerweile sagen, dass ich so einiges über die Buchwelt gelernt habe, das ich gern früher gewusst hätte. Damit Du nicht in die gleichen Fallen tappst wie ich, wollte ich mal meine Erfahrungen teilen.

1. Statistiken anzustarren sorgt nicht für Verkäufe

Eine Zeit lang habe ich ungefähr zwanzig Mal am Tag Instagram und Twitter Analytics gecheckt. Wie kommt dieser Post an? Was kann ich verbessern?

Ich sage nicht, dass Statistiken unnötig sind. Man kann zum Beispiel zwei sehr verschiedene Bilder posten, schauen, welches besser ankommt und man hat auch schon sein neues Theme.

Was allerdings nichts bringt, ist das unnötige Beobachten der Statistiken, wenn man gar nichts verändert hat und einfach normal weiterpostet. Es ist schwer zu glauben, aber auch das intensivste Starren bewegt die Balken der Statistik nicht nach oben.

2. Du bist nicht Dein Charakter

Beim Schreiben stellt man sich wohl oft Fragen wie „Kann XY das sagen, ohne, dass meine Leser mich für unsensibel halten?“

Und die Antwort ist ja!

Ein Charakter kann zum Beispiel rassistisch sein, solange Du diese Einstellung nicht glorifizierst. Wenn XY nun mal ein schlechter Mensch ist, dann lässt sich dadran nichts machen. Du musst nur darauf achten, dass andere Charaktere gegen sein Verhalten sind und das auch deutlich wird. Solange XYs Verhalten diskutiert wird und nicht einfach nur kommentarlos geschieht, wird keiner Deiner Leser denken, Du findest es gut.

3. Marketing ist wichtig

Ob Du einen Verlag hast oder nicht, Du musst Dein Buch promoten, sonst kauft es keiner. Der Job des Autors besteht aus viel mehr, als nur aus dem Schreiben selbst.

4. Du musst Dich nicht rechtfertigen

Wenn Du negatives Feedback bekommst, solltest Du Dich dafür bedanken und Dich nicht rausreden. „Das ist eigentlich gar kein Plotfehler, man muss nur verstehen …“ Doch, ist es! Wenn eine Szene nicht für sich selbst spricht und zusätzliche Erklärungen braucht, dann ist das nicht die Schuld des Lesers, sondern ein unklar geschriebene Stelle. Akzeptiere, dass Dein Buch gute und schlechte Aspekte hat, nimm Dir das Feedback zu Herzen und wiederhole die Fehler nicht.

5. Du musst nicht auf jeden Ratgeber hören

Ja, ich, als selbsternannte Ratgeberin für Schriftsteller, sage, dass Du eigentlich gar nichts hiervon beachten musst. Mittlerweile gibt es Listen von über hundert Klischees für jedes Genre und unzählige Dinge, die man vermeiden soll, dass man am Ende gar nichts mehr schreiben darf. Meistens ist an diesen Schreibregeln etwas Wahres dran, doch wenn man die ein oder andere nicht beachtet, muss das nicht gleich heißen, dass man ein schlechtes Buch geschrieben hat.

So, das war’s auch schon. Falls der Beitrag Dir gefallen hat und Du informiert werden willst, wenn ich wieder etwas poste,  folge mir doch auf WordPress.

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