Seltsame Dinge, die Autoren tun

Vor ein paar Tagen habe ich jemandem geschrieben, dass ich als Autor von fiktivem Leid lebe. Ziemlich seltsam, habe ich gedacht, aber wahr. Das war dann letztendlich der Anstoß, diesen Post zu verfassen. Also viel Spaß mit fünf seltsamen Angewohnheiten von Autoren.

Wenn Du diesen Beitrag liest, weißt du wahrscheinlich schon, dass Autoren eine besondere Art Psycho sind. Und je mehr man schreibt, desto weiter schreitet das Ganze voran. Dun dun duuun

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(Ja, ich habe entdeckt, wie man Gifs einfügt)

Also, los geht’s mit Punkt 1:

Im Laufe der Zeit entwickelt man eine ungesunde Beziehung zu seinem Laptop. Party? Na der Laptop muss natürlich mit! Fünf minütige Zugfahrt? LAPTOP!! Entweder man endet dann völlig im Manuskript versunken am falschen Bahnhof oder man schreibt drei Wörter, seufzt und gibt auf.

Aber das dauerhafte Bedürfnis, produktiv zu sein, zwingt einen trotzdem dazu, den Laptop immer in der Nähe zu haben. Und wenn man schreibt, obwohl man eigentlich etwas anderes zu tun hat oder unterwegs ist, fühlt man sich gleich drei Mal so produktiv. Es macht also Sinn, den Laptop mitzunehmen. Dass man am Ende meistens doch nichts tut, ist dann der Faulheit verschuldet.

Und das bringt uns auch schon zu Punkt 2:

„Ich fühle mich so schlecht. Ich habe die ganze Woche nichts geschrieben.“

„Dann schreib doch.“

„Nein, das wäre viel zu extrem. Ich schiebe es weiter vor mir her.“

Prokrastinieren ist ein bedeutend großer Teil des Schreibprozesses. Man will und muss sich zwingen, fühlt sich mies, wenn man nichts tut, aber seien wir ehrlich, in zwei von drei Fällen öffnet man gaaanz aus Versehen Netflix statt dem Schreibprogramm. Wenn man dann mit der Folge/Staffel/ganzen Serie (ratet, was auf mich zutrifft) fertig ist, muss man sich natürlich noch ein bis zwei Stunden bei jemandem über die eigene Unproduktivität beschweren. Ja, einfach Schreiben wäre so viel einfacher, aber wie gesagt, solch drastische Maßnahmen muss man ja nicht gleich ergreifen.

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt: Die zweite ungesund enge Beziehung die Autoren führen, nämlich die zu Kaffee.

Ich persönlich liebe Kaffee, aber ich kenne Autoren, die ihn nicht mal mögen und trotzdem literweise trinken. Das liegt daran, dass Kaffee das einzige ist, was einem dabei helfen kann, dieses verdammte Buch zu schreiben. Wer trinkt nicht gerne ein Glas voll Lebensenergie, um nachts ewig wachzubleiben, zu schreiben und am nächsten Tag dann erst nachmittags aufzustehen?

Als nächsten Punkt hätte ich das extreme Horten von Notizbüchern. Seien wir ehrlich, jeder liebt Notizbücher und jeder schafft sich welche an, ohne sie zu benötigen. Das Pech der Autoren ist, dass sie eine Entschuldigung haben, welche zu kaufen, schließlich könnte man sich ja Buchnotizen darin machen. Das Problem ist nur, dass man dann anfangs ganz motiviert reinschreibt, dann ein schöneres Büchlein kauft und dort hineinschreibt. Und jetzt kommt der liebste Moment jedes Autors: „Irgendwo habe ich es mir aufgeschrieben … *starrt unsortierten Notizbuchhaufen an* Nur wo?“

 

Diese Punkte sind nur ein kleiner Einblick, in die unzähligen, seltsamen Angewohnheiten von Autoren. In den Kommentaren ist noch Platz für Ergänzungen. Wenn Du wissen willst, was diese seltsamen Wesen so hervorbringen, hier ein Link zu meinen Büchern.

Falls ihr meine Beiträge mögt, würde ich mich sehr über ein Blog-Abo freuen.

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: bis zum nächsten Mal!

 

 

 

 


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